
Weihnachtsmarkt
In den Wochen vor Weihnachten (Dienstag nach Totensonntag bis 23. Dezember) lockt der Hallesche Weihnachtsmarkt in die geschichtsträchtige Altstadt.
Auf dem Marktplatz und dem Vorplatz der Konzerthalle Ulrichskirche beteiligen sich rund 100 Geschäfte. Dazu gehören Stände mit weihnachtlichem Kunsthandwerk, Süßwaren, Getränken, Imbissgeschäfte und Kinderfahrgeschäfte. Ergänzt wird das Angebot durch Stände des Wochenmarktes.
Die offizielle Eröffnung startet mit dem Einschalten der Baumbeleuchtung am Dienstag, 25. November, 16.30 Uhr auf dem Marktplatz an den Rathaustreppen mit dem traditionellen Countdown unter musikalischer Begleitung durch den Opernchor und den Stadtsingechor. Den Baum - in diesem Jahr eine rund 13 Meter hohe Fichte aus einem halleschen Garten- schmückt wieder eine 1.200 Meter lange Lichterkette mit 2.400 Lichtern.
Ortsansässige Vereine haben die Möglichkeit, sich in den beiden Vereinshütten am Fuße des Roten Turms zu präsentieren. Auch das Finnische Dorf ist in diesem Jahr wieder auf dem Weihnachtsmarkt zu finden. Ein kulturelles Begleitprogramm ergänzt das Angebot, unter anderem mit Auftritten hallescher Kindergärten, Puppenspiel und Carillon-Konzerten vom Roten Turm an allen vier Adventssonntagen (30.11., 7.12, 14.12, 21.12) von 16 bis 16.30 Uhr.
Der Weihnachtsmann besucht den Weihnachtsmarkt täglich von 15 bis 16 Uhr zur Weihnachtsmannsprechstunde an der Weihnachtsmarktkrippe auf der Westseite des Marktplatzes. In deren Anschluss gibt es täglich ein wechselndes Programm von weihnachtlichen Vorführungen und Gesang über Puppenspiele bis hin zu Vorlesungen von Märchen.
Durch gute Erfahrungen im vergangenen Jahr werden auch wieder der Domplatz (Hüttenzauber) und der Hallmarkt (Winterzauber) durch externe Veranstalter bespielt. Neu in diesem Jahr ist der Weihnachtsmarkt an der Oper, der von der städtischen TOOH angeboten wird und schon am 24. November seinen Pforten öffnet.
Ebenfalls neu in diesem Jahr ist eine weihnachtliche Beleuchtung auf dem Boulevard.
In guter Tradition schließt sich der Wintermarkt der Citygemeinschaft ab 26. Dezember an den Weihnachtsmarkt an. Bis 6. Januar 2026 gibt es in auf dem Markt dann wieder Kulinarisches, Händlerangebot, Schrott-/Winterwichteln und Aktionen für Kinder.
Verkaufsoffene Sonntage während des Weihnachtsmarktes in der Innenstadt: am 30. November und 14 Dezember (1. und 3. Advent).
Auch eine „Stille Stunde“ wird es in diesem Jahr wieder auf dem Weihnachtsmarkt geben. Jeweils täglich in der ersten Stunde nach Öffnung, also Montag bis Samstag von 10 bis 11 Uhr und Sonntag von 11 bis 12 Uhr, keine Musik abgespielt. Diese sogenannte „Stille Stunde“ soll Menschen den Besuch des Weihnachtsmarktes ermöglichen, die besonders empfindlich auf Geräusche reagieren. Hintergrund können dabei unter anderem Autismus oder Migräne sein. Die täglich erste Stunde wurde auch deshalb ausgewählt, weil der Weihnachtsmarkt zu dieser Zeit noch leerer ist und damit ein weiterer Faktor für eine Reizüberflutung so weit wie möglich ausgeschlossen werden kann. Damit diese Menschen den Weihnachtsmarkt auch einmal im Dunkeln erleben können, ist am Montag, dem 8. Dezember den ganzen Tag "Stille Stunde".